Haben Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen die Nase vorn beim Umgang mit dem Coronavirus?

AutorIn

Marion Wilkens und Monika Tempel

Warum Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen beim Umgang mit dem Corona-Virus möglicherweise die Nase vorn haben – das beantwortet unsere wissenschaftliche Beirätin Monika Tempel in ihrem BlogPost: >>> Zum Blog

Generell ist es für uns Alphas sinnvoll zu wissen, was das Wort Coping bedeutet und wie es uns helfen kann. Der Begriff leitet sich ab vom englischen „to cope“ = fertig werden mit etwas. Wie das geht, dabei hilft uns der folgende Eintrag im Lexikon Psychopneumologie: >>> Zum Eintrag

Aber nicht „Coping“ ist der häufigste Suchbegriff über Google und Co, sondern das Wort „Atemnot“, wie die Auswertungen unserer Homepage-Klicks ergaben. Die Angst vor Atemnot, sei es bei sich selbst oder einem Angehörigen, ist groß und in dieser Krise noch einmal gewachsen. Frau Tempel bestätigt dies und hat mit einigen Testlesern eine diesbezügliche Atemnot-Broschüre erarbeitet, ebenfalls ursprünglich nicht wegen Corona, aber auch dazu passend. Inzwischen ist eine Endversion der Broschüre erstellt – nachzulesen im aktuellen BlogPost bei „Sauerstoff und Sinn“: >>> Zum Blog

Dort gibt es auch Informationen und einen Link zum neuen Projekt „Leben mit Atemnot“: >>> Zum Link

Wie aber kommen wir weiter, wenn uns das Wissen um Coping und Atemnot nicht weiterhilft? Frau Tempel empfiehlt Beruhigungstechniken. Sie behandelt in ihrem neuesten Eintrag im Lexikon Psychopneumologie unter dem Buchstaben “I” das Thema “Imagination”: >>> Zum Eintrag

Dazu finden sich im Free Download-Bereich gleich zwei Imaginations-Anleitungen zum kostenlosen Herunterladen. Mit Hilfe dieser Imaginationen kann man bei Bedarf auch aus der “Problem-Trance Corona-Krise” aus- und in heilsame innere Bilder einsteigen.

Aber auch andere Seiten führen uns in die Welt des Autogenen Trainings, beispielhaft sei die Folgende genannt: >>> Zum Video

Jeder hat eine andere Situation zu Hause, nicht immer hilft es, selbst entspannt zu sein, manchmal helfen andere Dinge. Aus Österreich kommt ein Infoblatt, dass neben allgemeinen praktischen Tipps, Maßnahmen zum Umgang bei Ängsten und Sorgen, Umgang mit Kindern und Jugendlichen auch Tipps zum Umgang mit Gewalt, Konflikten und Langeweile bietet. Es ist hier abrufbar: COVID-19: Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Wir verstehen, dass sich viele in der derzeitigen Situation Sorgen machen. Bitte zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe und Rat zu holen! Der deutsche Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen hat eine Hotline zur psychologischen Beratung in der Corona-Krisenzeit eingerichtet. Die Hotline (0800 777 22 44) ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geschaltet. Mehr dazu auf der Webseite: >>> Zur Webseite

Manchmal hilft es, einfach mit seiner Angst in Dialog zu gehen – hierzu eine Anleitung von Peter Suchla: >>> Zur Anleitung

Wenn auch ungewöhnlich anmutend, so ist das Lachen in schwierigen Zeiten ein wissenschaftlich untersuchtes, häufig wirkungsvolles Mittel, den eigenen Ängsten zu begegnen. Es lohnt sich, es einmal auszuprobieren: >>> Zum Video

Nachtrag zum Newsletter 3/2020

Eine Anmerkung von PD Dr. Thomas Köhnlein (Niedergelassen in Leipzig und Pneumologisches Facharztzentrum Teuchern):

„Wenn die Infusions-Intervalle für die Substitution von eine auf zwei Wochen vergrößert werden sollten, dann muss die Dosis vervierfacht, nicht nur verdoppelt werden (das ist der Grund, warum wir nicht schon seit immer alle 2 Wochen infundieren).“

Die Anregung zur vierzehntäglichen Infusion war aus Amerika gekommen. Ebenso wie Herr Dr. Köhnlein empfehlen wir diese Idee nicht und danken ihm für seine Information.

Sonstige Links über Corona-News, die wir als interessant empfunden haben und für seriös halten:

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