Der Notfallordner

Aufmerksam auf den Notfallordner wurde ich durch ein Mitglied der Selbsthilfegruppe meines Mannes. Die Notfalldose war mir schon bekannt. Warum dann noch einen Notfallordner? Neugierig geworden rief ich bei der Herstellerfirma an und ließ mir einen Ordner zuschicken.

Die Fragen wurden schnell beantwortet, wenn man den Ordner mit der auffällig roten Farbe öffnet und sich das Inhaltsverzeichnis durchliest. Insgesamt 54 Seiten mit vielen Ausfüllhilfen liegen hinter 12 Registerblättern, von denen ich nur die wichtigsten nachfolgend aufzähle:

Testament & Bestattungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Kontovollmacht, Kontaktdaten von Angehörigen, Verträge & Abos & Mitgliedschaften, Berufliches & Rente.

Möglicherweise scheuen sich einige, die Anlage eines Notfallordners in Angriff zu nehmen, da er sehr viele Rubriken beinhaltet und einiges an Arbeit abverlangt. Dank der Anleitungen wird man aber sehr gut durch die Themen geleitet. Empfehlenswert ist es, mit den wichtigsten Informationen anzufangen und sie dann nach und nach zu vervollständigen.

Sie geben sich und Ihren Angehörigen bzw. Bevollmächtigten einen Wegweiser und eine ausführliche Informationsquelle in einer Notfallsituation an die Hand und ersparen sich somit viel Aufregung. Außerdem können Ihre persönlichen Wünsche besser berücksichtigt werden.

Zitat laut des Urhebers Manfred Sack: “Die Zukunft beginnt heute… nehmen Sie das Heft in die Hand“.

Mechthild und Christian Spreckels, so erschienen im Alpha1-Journal 1-2019.

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