AutorIn

Dr. Heinz Stutzenberger, Überarbeitung Prof. Rembert Koczulla

Mit dem Stichwort „Schlaflabor“ verbinden die meisten Menschen Beschwerden wie „Schnarchen“, „Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe)“ oder erhebliche „Tagesmüdigkeit“. Diese drei Arten von Beschwerden sind die häufigsten, aber nicht die einzigen Gründe, weshalb Patienten ein Schlaflabor aufsuchen. Es gibt bis zu etwa 80 verschiedene Formen der Schlafstörung.

Übersicht: Schlafstörungen1

Ein- und/oder Durchschlafstörungen (sog. Insomnien)

Typisch hierfür sind Klagen über Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl „nicht richtig tief zu schlafen“, Klagen über nicht erholsamen und zu wenig Schlaf.

Störungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit (sog. Hypersomnien)

Typisch hierfür sind Probleme, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen oder Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein. Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht. Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen.

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

Typisch hierfür sind Probleme, zur „normalen“ Zeit schlafen zu können. Stattdessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder wesentlich später zu Bett, haben dann aber in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen. Häufig als vorübergehendes Problem nach Fernreisen.

Während des Schlafens auftretende Störungen/Auffälligkeiten (sog. Parasomnien)

Hierzu zählen Auffälligkeiten im Schlaf wie Schlafwandeln, Sprechen im Schlaf, Zähneknirschen und anderes.

Morgendlicher Kopfschmerz, Abgeschlagenheit

Anstieg des Kohlenstoffdioxids im Blut, aufgrund von erschöpfter Atem-/Atemhilfsmuskulatur.

Angesichts der Komplexität potentieller Schlafstörungen erscheint es wenig sinnvoll, sich im Rahmen dieses Aufsatzes mit der Gesamtthematik zu beschäftigen. Stattdessen erscheint eine Konzentration auf die eingangs erwähnten, weit verbreiteten Symptomatiken wie Tagesmüdigkeit, Schnarchen und Atempausen im Schlaf sinnvoll. Auswirkungen dieser Erscheinungen sind meist Müdigkeit tagsüber, Konzentrationsmangel, Merkfähigkeitsstörungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, aber auch das Risiko von Sekundenschlaf-Ereignissen mit gelegentlich fatalen Folgen. Dabei handelt es sich einerseits um die Folgen einer schlafbezogenen Atmungsstörung (SBAS) mit gestörten Schlafphasen, andererseits um eine reduzierte Sauerstoffsättigung des Blutes. Angemerkt sei hier noch, dass einige Schlafstörungen wegen der damit verbundenen Geräuschentwicklung meist auch die Schlafqualität des Bettpartners negativ beeinflussen.

Zur abschließenden Diagnostik dieser Störungen und zur Festlegung geeigneter Therapiemaßnahmen suchen Betroffene oft ein Schlaflabor auf. In Deutschland gibt es einige Hundert Schlaflabore, mehr als 300 davon sind von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e. V., kurz DGSM2, zertifiziert. Mit der Zertifizierung wird sichergestellt, dass die betreffenden Labore sowohl über eine angemessene apparative Ausstattung als auch im notwendigen Maße ausgebildetes Personal verfügen.

Ein Mann mit Problemen beim Einschlafen

Folgende Messwerte, Körperfunktionen und Aktivitäten werden im Schlaflabor aufgezeichnet3:

  • Hirnströme (sie liefern Informationen zu Leicht-/Tief- und Traumschlafphasen (REM*), gemessen mit am Kopf angeklebten Elektroden (EEG**))
  • Augenbewegungen (geben ebenfalls Aufschluss über Leicht-/Tief- und Traumschlafphasen (REM*)), gemessen mit angeklebten Elektroden (EEG**)
  • Herzfrequenz und Herzrhythmus, gemessen mit auf der Brust angeklebten Elektroden (EKG***)
  • Sauerstoffgehalt des Blutes, gemessen mit einem Fingerclip (Oximeter)
  • Atemfluss an Mund und Nase, gemessen mit einer Staudruckbrille in der Nase
  • Schnarchgeräusche, aufgezeichnet mit einem am Hals angebrachtem Mikrofon
  • Atembewegungen des Brustkorbs und des Bauches, gemessen mit Dehnungsmessgurten
  • Muskelspannung des Kinns, gemessen mit aufgeklebten Elektroden (EMG****)
  • Beinbewegungen, gemessen mit aufgeklebten Elektroden (EMG****)
  • Körperlage, gemessen mit Sensoren in einem Brustgurt
  • Kohlenstoffdioxid des Blutes (paCO2*****) gemessen mit einem Ohrclip (Transkutane****** CO2 Messung)
  • Blutdruck (Blutdruckmanschette)

*) REM = Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegung; beschreibt eine Schlafphase, die durch diese Augenbewegung bei geschlossenen Lidern charakterisiert ist und mit heftigem Traumgeschehen einhergeht
**) EEG = Elektroenzephalografie = Messung und Aufzeichnung der Gehirnströme
***) EKG = Elektrokardiografie = Messung und Aufzeichnung der Herzströme
****) EMG = Elektromyografie = Messung und Aufzeichnung der elektrischen Muskelaktivität
*****) paCO2 = Partialdruck (entspricht der Menge) des Kohlenstoffdioxids im Blut
******) transkutan = durch die Haut hindurch ohne deren Verletzung

Um krankhafte Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf zu diagnostizieren, werden Patienten im Schlaflabor mit einer Infrarot-Videokamera überwacht. Weitere Diagnostik, je nach Fragestellung, ist der Speiseröhrendruck (Ösophagusmanometrie) und/oder der Magensäurerückfluss (Reflux) mittels pH-Metriesonde. Die aufgeführten Untersuchungen verursachen keine Schmerzen. Die Patienten verbringen in der Regel 1 – 2 Nächte im Schlaflabor. Die Messnacht beginnt gegen 19:30 Uhr mit dem Verkabeln und gegen 21:00 Uhr startet die Messung. Spätestens dann tauchen weitere wesentliche Fragen auf:

  • Kann man mit all den Kabeln vernünftig schlafen? Liefern die unter solch ungewöhnlichen Bedingungen gewonnenen Daten denn überhaupt verwertbare Informationen? Die Kabel können etwas ungewohnt und fremd sein, beeinflussen aber nicht den Schlaf.  Blinkende oder surrende Messgeräte stehen nicht im Schlafraum, sondern in einem Nebenraum. Ggf. kann auch eine Schlaftablette (Zopiclon) verabreicht werden. Die Schlafstadien werden dadurch nicht beeinträchtigt.
  • Kann man bei Bedarf zur Toilette? Über einen Rufknopf lässt sich das Nachtpersonal herbeirufen und mit wenigen Handgriffen sind die Messkabel entfernt, und ebenso schnell danach auch wieder an die Messwertaufnahme angeschlossen; ggf. steht auch ein Nachtstuhl bereit.

Konnte dann Schnarchen als hauptsächliche Schlafstörungsursache bestätigt und eine schlafbezogene Atmungsstörung ausgeschlossen werden, dann gibt es eine Fülle möglicher Maßnahmen zur Therapie. Von Verhaltensänderungen über die Verwendung einfacher Hilfsmittel (Somnoshirt+, Unterkieferprotrusionsschiene++, …) bis hin zu operativen Eingriffen unterschiedlicher Art und in Ausnahmefällen auch zur Überdrucktherapie4.

+) Hemd mit der Möglichkeit, am Rücken ein wulstiges Luftkissen einzulegen, welches verhindert, dass der Träger die Rückenlage einnimmt, wodurch die Zunge weniger zurücksinkt und Schnarchen vermieden wird
++) zweiteiliges Schienensystem für Unter- und Oberkiefer, welches den Unterkiefer leicht vorschiebt, wodurch die Verengung oder der Verschluss des Atemwegs verhindert wird

Eine schlafbezogene Atmungsstörung geht mit wesentlich größeren Risiken zur Entwicklung von Folgeerkrankungen einher oder ist selbst eine Begleiterkrankung anderer Grunderkrankungen. Meist leiden die Patienten unter Herzkreislauferkrankungen.

Zur Behandlung einer schlafbezogenen Atmungsstörung ist die Überdrucktherapie (CPAP-Therapie) das Mittel der Wahl. Bei dieser tragen die Betroffenen während des Schlafs eine Atemmaske, die an ein Atemgerät angeschlossen ist. Dabei atmen die Patienten gegen einen leichten Überdruck (Raumluft) ein und aus, sodass der Rachenraum offenbleibt.

CPAP

CPAP steht für Continuous Positive Airway Pressure (kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck), bei der ein kleiner Kompressor einen leichten Überdruck aufbaut und über eine Nasen- oder Mund/Nasenmaske die Atemwege offenhält.

APAP

Eine weiterentwickelte Form der CPAP-Therapie wird als APAP- Therapie (= Automatic Positive Airway Pressure) bezeichnet. Hier wird vom Gerät von Atemzug zu Atemzug automatisch der jeweils notwendige therapeutische Druck ermittelt. Statt einem festgelegten, gleichbleibenden Druck erzeugt das Gerät immer nur so viel Überdruck, wie der Betroffene gerade benötigt.

BiPAP

BiPAP“ steht für „bilevel positive airway pressure“ (bilevel = zwei Niveaus, PAP = Positive Airway Pressure = positiver Atemwegsdruck) und ist eine Therapieform, die hauptsächlich für die Patienten geeignet ist, bei denen der Druck der Standard-CPAP-oder APAP-Therapie beim Einatmen nicht ausreicht.

Atemmaske Schlaf

Schlafen mit einer Maske auf Nase oder Mund/Nase und das Geräusch des Therapiegerätes sind meist gewöhnungsbedürftig, und manchmal ist etwas Geduld notwendig, bis die individuell optimale Maske gefunden ist. In den meisten Fällen lässt sich aber mit CPAP oder einer anderen Therapieform die Schlaf- und damit auch die Lebensqualität von Schlafapnoe-Patienten wesentlich verbessern.

Die Ersteinstellung des CPAP-Gerätes und die Optimierung der Einstellparameter werden im Schlaflabor vorgenommen, wobei in Einzelfällen auch ein längerer Aufenthalt notwendig sein kann, bevor zur häuslichen Nutzung übergegangen werden kann.

Alle bisher gemachten Ausführungen beziehen sich auf Personen, die keine weiteren Atemwegserkrankungen haben. Etwas komplizierter wird die Lage, wenn Menschen mit bereits eingeschränkter Lungenfunktion zusätzlich unter den oben beschriebenen Problemen leiden, wie z.B. COPD-Patienten, aber auch solche mit A1ATM. Solche Fälle werden als „Überschneidung“ (Overlap) bezeichnet6. In stärker ausgeprägten Fällen muss nun im Schlaflabor ermittelt werden, welche der beiden Grundleiden (z.B. die schlafbezogene Atmungsstörung oder die durch A1ATM eingeschränkte Lungenfunktion) den größeren Beitrag zur Reduzierung der Sauerstoffsättigung im Blut leistet, da diese Erkenntnis großen Einfluss auf die zu wählende Therapie hat. Da die Sicherheit dieser Diagnose auch von der Erfahrung des Personals im Schlaflabor abhängt, ist es naheliegend, sich im Falle einer Überweisung bei seinem betreuenden Arzt im Alpha1-Center eine Empfehlung für ein geeignetes Labor einzuholen.

Für Kassenpatienten ist eine Überweisung durch einen Facharzt die notwendige und hinreichende Voraussetzung für die Kostenübernahme der Untersuchung im Schlaflabor durch die Krankenkasse. Privatpatienten sollten die Kostenübernahme im Voraus mit ihrer Kasse klären.

Abhängig von der Erkrankung, der der größere Anteil am reduzierten Blutsauerstoff bei der Untersuchung im Schlaflabor zugeordnet wird, sieht dann das weitere Vorgehen so aus6:

  • ist die Schlafapnoe vorherrschende Ursache, dann kommt meist eine standardmäßige CPAP- Therapie (s.o.) zur Anwendung
  • ist die eingeschränkte Lungenfunktion mit Ausfall der Muskelpumpe und erhöhten CO2 Werten die vorherrschende Ursache, dann ist die BiLevel PAP Therapie (s.o.) meist das Mittel der Wahl

Für A1ATM-Betroffene lässt sich deshalb zusammenfassend feststellen:

  • der Besuch eines Schlaflabors kann dann angezeigt sein, wenn es über die A1ATM-bedingten Probleme hinaus Hinweise auf eine zusätzliche Schlafstörung gibt- s. Symptome oben
  • hat die gefundene Schlafstörung Einfluss auf die Sauerstoffsättigung des Blutes im Schlaf, dann kann im Schlaflabor ermittelt werden, welches der beiden Grundleiden den größeren Einfluss auf die Reduktion des Sauerstoffgehaltes hat
  • soll zur Verbesserung der Sauerstoffsättigung im Schlaf eine nicht-invasive Druckbeatmung durchgeführt werden, dann bietet sich zur Einstellung der notwendigen Geräteparameter abermals ein Aufenthalt im Schlaflabor an

Quellen (abgerufen im Juli 2022):

  1. https://www.schlafgestoert.de/site-6.html
  2. https://www.dgsm.de/
  3. https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/diagnoseverfahren/die-untersuchung-im-schlaflabor-744157.html#was-wird-im-schlaflabor-gemessen
  4. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/strategien-gegen-das-schnarchen-716629.html
  5. https://www.jedermann-gruppe.de/cpap-beatmung/#:~:text=CPAP%20und%20das%20Obstruktive%20Schlafapnoe%2DSyndrom&text=Die%20Atemaussetzer%20entstehen%20durch%20die,Zunge%20sich%20nicht%20absenken%20kann
  6. https://www.copd-aktuell.de/copd-und-schlafapnoe#:~:text=Diagnose%20im%20Schlaflabor,erholsamem%20Schlaf%20und%20h%C3%A4ufiger%20Tagesschl%C3%A4frigkeit
Erfahrungen mit Schlaflaboren - Symbolbild

Erfahrungen unserer Mitglieder

Die Erfahrungen unserer Mitglieder sind sehr unterschiedlich. Aus Gesprächen nehmen wir mit, dass Schlaflabore hilfreich sein können und eine Daseinsberechtigung haben. Wie so oft spielen allerdings auch Wissen und Einfühlungsvermögen der behandelnden Ärzte und Ärztinnen eine wichtige Rolle. Diese Faktoren scheinen darüber zu entscheiden, ob die Therapie ein Erfolg wird und der Patient sich ggf. mit seiner Maske anfreundet.

Nachfolgend einige Erfahrungsberichte:

Petra: Schlaflabor ist nicht wild! Man wird zu einem Zeitpunkt abends oder spätnachmittags bestellt (Nachtwäsche mitbringen). Dann führt der Arzt ein persönliches Gespräch und klärt auf! Eventuell wurde dies schon vorab in der Praxis gemacht. Zur Schlafenszeit werden dann Messgeräte angeschlossen. Elektroden am Kopf, Bauch, Brust usw. wo es nötig ist. Es sind sehr viele.  Tut nicht weh! Dann wird man irgendwann einschlafen und der Schlaf wird überwacht – z.B. Sättigung Sauerstoff, Herzfrequenz und noch mehr. Es wird Videoaufzeichnungen geben und dann erfolgt die Auswertung. Vielleicht gleich oder mit Termin. Mir hat es sehr geholfen.

Barbara: Ich war schon 3 x im Schlaflabor, und habe festgestellt, dass es vor allem darum geht, Betroffenen ein Gerät gegen Apnoe anzudrehen. Ich denke, vieles hängt auch davon ab, wer es macht und was in der Verordnung steht. Beim ersten Mal, vor etlichen Jahren, wurde mir gesagt: Sie können selbst entscheiden, ob sie die „Maschine“ möchten oder nicht. Unbedingt notwendig ist es nicht. Schon merkwürdig. Beim zweiten Mal bekam ich die Überdruckmaske, obwohl nur ein Abfall der Sauerstoffsättigung festgestellt wurde. Vom dritten Mal fehlen mir noch die Ergebnisse, es geht wieder um den Sauerstoffmangel in der Nacht. Ich hoffe, niemanden verschreckt zu haben. Viel Erfolg und viel Glück.

Lothar: Meine Erfahrungen sind sehr negativ. Die Diagnose: diverse Aussetzer in der Nacht. So ging ich ins Schlaflabor, wurde verkabelt und konnte sehr lange nicht einschlafen. Ich blieb eine weitere Nacht, in der ich wieder nicht einschlafen konnte, bis man mir mit einer Tablette nachgeholfen hat. Klar, dass ich dann wunderbar geschlafen habe. Ich bekam eine CPAP-Maske, die ein Techniker der Firma mir sehr ausführlich und gut erklärte. Mein erster Versuch scheiterte kläglich, ich konnte nicht einschlafen, hab nur eine Stunde durchgehalten, dann die Maske in die Ecke geworfen. Der Puls ging mit Maske hoch und ich fühlte mich wie aufgepumpt. Ich habe viele weitere Versuche unternommen und auch an der Luftzufuhr gedreht, aber nichts half. Spätesten nach einer Stunde landete die Maske wieder in der Ecke. Leider hatte kein Arzt dafür Verständnis, als ich ein Jahr später den Kontrolltermin hatte. Somit bin ich nicht schlauer als vorher.

Heike: Ich habe bereits mehrere Besuche im Schlaflabor hinter mir. Gerade bei dem Problem, dass wahrscheinlich viele Alphas kennen, dass die Sauerstoffsättigung stark schwankt und insbesondere nachts abfallen kann, ist es schwierig gute Diagnosen über das Schlaflabor zu erhalten. Hier sehe ich vor allem das Problem, dass die Zeit viel zu kurz ist und vielleicht die Sauerstoffsättigung gerade an den Tagen nicht typisch ist. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass es einigen, gerade Apnoe-Patienten mit Tagesmüdigkeit, sehr unterstützen kann, die richtige Therapie /die richtige Maske zu finden. Wie so oft liegt es am Wissen, der Praxis und an einem selbst hartnäckig zu bleiben, bis das Problem zur Zufriedenheit gelöst ist.

Uwe: Einfach war das im Schlaflabor nicht. Die erste Nacht fiel es mir sehr schwer einzuschlafen, daher war es gut eine zweite Nacht zu haben, in der ich mich an die Geräusche und die Umgebung gewöhnen konnte. Später bei der Auswahl der Maske, haben mich meine Atemtherapeutin und mein Sauerstofflieferant super unterstützt. Tatsächlich passte mir erst die vierte Maske gut. Sitzt die Maske nicht richtig, pfeift das Gerät sehr laut, den Umgang muss man erst lernen. Geholfen hat mir dabei ein Schlafmittel in den ersten Tagen. Meine Muskulatur konnte sich nachts entspannen und am Ende war ich tagsüber deutlich fitter – eine spürbare Lebensqualitätssteigerung. Es war aber nicht nur für mich schwer, mich an die nächtliche Maske zu gewöhnen — meiner Frau fiel dies mindestens genauso schwer. Mein Rat: man muss bereit sein, sich darauf einzulassen!

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